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10.06.2005 - Großübung "Odersprung 2005"


Auf Anforderung der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk machte sich am Freitag, den 10.06., um 4 Uhr morgens der LKW Dekon - P der Katastrophenschutzeinheit LDS mit kompletter Besatzung auf den Weg in Richtung Eisenhüttenstadt zum Sammelpunkt für die angesetzte Großübung "Odersprung 2005". Dort angekommen begonnen wir unsere Arbeit mit dem Aufbau des Duschzeltes und den dazugehörigen Anlagen (wie z.B. Durchlauferhitzer, Absaugpumpen etc.). Danach ging es zum Frühstück bereitgestellt durch das seit Donnerstag anwesende Technische Hilfswerk (THW). Nach einer kurzen Funktionsprobe der Duschanlage errichteten wir unser „Lager“ zusammen mit weiteren Kameraden aus dem Landkreis LOS, die ebenfalls mit ihrem LKW Dekon - P angefordert wurden. Während nach und nach weitere THW Ortsverbände im Bereitstellungsraum eintrafen, nutzten wir die Gunst der Stunde um ein Nickerchen zu machen. Am Abend kam dann die Anweisung, dass wir unser Quartier räumen müssten und das von uns benutzte Aufenthaltszelt mit zur Duschanlage aufstellen sollten. Gesagt getan. Nach gut 1,5 h richteten wir unsere neue Unterkunft in einem vom THW gestellten Mannschaftszelt ein. Jetzt war es endlich soweit – wir konnten den Grill anfeuern. Am Sonnabend, der um 5 Uhr für uns begann, fanden diverse Einsatzszenarien statt, wie z.B. Flächenbrand, Zugunglück, Höhenrettung aus einem Hochofen vom EKO Stahlwerk. Nachdem alle Einsatzkräfte gestärkt vom Frühstück zurückkamen ging es los. In ganz Eisenhüttenstadt wimmelte es von blauen und roten Autos mit Blaulicht und Sirenengeheul. Vertreter des Landes verschafften sich vor Ort einen Eindruck von der Übung. Einsatzkräfte aus dem benachbarten Polen nahmen ebenfalls teil. Ziel dieser Großübung, war das Üben des Zusammenspiels von deutschen und polnischen Kameraden im Ernstfall. Währenddessen haben wir einen „Einsatz“ entdeckt und uns den Ablauf angesehen. Es handelte sich hierbei um eine Bergung eines versunkenen PKW’s aus der Oder. Nachdem der Befehl „Abmarsch fertig“ kam, war unsere Neugier mal mit einem THW – Boot zu fahren so groß, dass wir es uns nicht nehmen ließen und fragten die Besatzung, ob eine Mitfahrt möglich wäre. Der Bootsführer willigte ein und drehte mit uns eine Runde auf der Oder. Die erschöpften Einsatzkräfte kamen von ihren „Einsätzen“ zurück und waren so dankbar, dass die Möglichkeit bestand warm duschen zu gehen. Abends ging es dann zur Landesfeuerwehrschule, wo die Tagesauswertung stattfand – mit einem guten Resultat. Zum Ausklang stand, wie sollte es auch anders sein bei solch einer Übung, bei einer Suppe und einem „Kaltgetränk“ der Erfahrungsaustausch an. Als dann alle mit der Duschmöglichkeit zufriedengestellt waren, machten wir es uns am Grill mit THWlern aus Berlin einen lustigen Abend. Am Sonntagmorgen bestand die letztmalige Gelegenheit sich duschen zu können, bevor wir mit dem Abbau begannen. Als alles wieder an seinem Platz verstaut war, meldeten wir uns bei der Einsatzleitung ab und bedankten uns für alles. Um 12 Uhr waren wir wieder zurück im Gerätehaus. Besonderes Lob an die Fachgruppe „Verpflegung“ aus Suhl!!!

Alles in allem war es eine große Erfahrung bei solch einer Übung dabei gewesen zu sein. Infos zur Übung auf der Homepage des THW Die Katastrophenschutzeinheit von LDS bedankt sich bei allen.
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