Katastrophenschutzübung in Kablow

Am 24. Oktober fand die "HERBSTNEBEL 09" in Kablow statt. Fast 170 Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen, THW und Sondereinsatzgruppen nahmen daran teil. Laut Übungsszenario kommt es aufgrund einer Detonation zu einem Schaden am Pumpenhaus für die Befüllanlage von Tankkraftwagen. Das Gebäude ist stark einsturzgefährdet, außerdem treten undefinierbare Gase und Dämpfe aus. Durch den Aufprall entsteht ganz in der Nähe ein Leck in einem Fass, unbekannte Flüssigkeit dringt nach außen. Am Unfallort ziehen Rauchschwaden auf. An der Unglücksstelle befinden sich zehn Verletzte, die teilweise kontaminiert sind. Um 8:30 Uhr ging die Schadensmeldung für die fiktive Übung in der Regionalleitstelle ein. Danach setzten sich die Einsatzkräfte, die bereits an einem Sammelpunkt warteten, in Bewegung. „Mit dieser Übung wollen wir das Zusammenwirken aller Beteiligten proben, damit sie im Falle einer Katastrophe schnell und koordiniert handeln können", sagte Kreisbrandmeister und Übungsleiter Horst Starke. „Zur Aufgabenstellung gehören die Menschenrettung und Gefahrstoffbeseitigung, die Dekontaminierung von Personen sowie die Betreuung und der reibungslose Abtransport der Verletzten", erläuterte Starke.

Bei jeder Katastrophe habe die Menschenrettung Priorität, erklärte der stellvertretende Übungsleiter Ronald Judis den Gästen der Übung, die unter anderem von Frank Stolper, dem zuständigen Referatsleiter für Katastrophenschutz im Innenministerium und von Sicherheitsdezernent Wolfgang Schmidt beobachtet wurde. Da sich die Verletzten an einem kontaminierten Ort befanden, mussten die Einsatzkräfte mit schweren, gasundurchlässigen Schutzanzügen arbeiten. Beim Anziehen dieser Spezialkleidung ist immer die Hilfe von Kameraden notwendig. Jeder Handgriff muss sitzen und kann nicht oft genug geübt werden.

 

Nachdem die verletzten Personen gerettet waren, wurden sie an den Abschnitt Dekontaminierung übergeben. Hier ist in binnen kurzer Zeit eine Duschanlage zur Dekontaminierung von gefährdeten Personen aufgebaut worden. Inzwischen kümmerte sich die Gefahrstoffeinheit auch um das Auffangen der auslaufenden unbekannten Flüssigkeit. 

Quelle: www.dahme-spreewald.de/aktuelles/amtsblaetter/documents/2009_0034.pdf

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